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Gerichtlich beauftragter Sachverständiger bestätigt: Keine Kursmanipulation bei IMMOEAST
In einem Verfahren vor dem Handelsgericht Wien hatte eine Anlegerin behauptet, dass der Kurs der IMMOEAST-Aktien durch Handelsaktivitäten der früheren Constantia Privatbank AG (nunmehr Aviso Zeta Bank AG) 2007 manipuliert und daher überhöht gewesen sei. Der vom Gericht beauftragte Sachverständige Dr. Christian Imo (ehemaliger Vorstand der Wiener Börse) verneinte das Vorliegen einer Kursbeeinflussung. Wörtlich hielt er in dem den Parteien zugestellten Gutachten fest: "Die vorliegende Untersuchung hat ergeben, dass es keine ausreichend wahrscheinlichen Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Handelsaktivitäten der Beklagten im gegenständlichen Zeitraum die Kursbildung von IMMOEAST nachhaltig beeinflusst bzw. verändert hatte."
"Damit ist einem zentralen Argumentationspunkt der Anlegerklagen betreffend IMMOEAST- und auch IMMOFINANZ-Aktien die Grundlage entzogen", sagt Rechtsanwalt Dr. Andreas Zahradnik von der Wiener Rechtsanwaltskanzlei DORDA BRUGGER JORDIS, die die IMMOFINANZ-Group vertritt. Dieses Gutachten ist auch für alle anderen anhängigen Verfahren, die IMMOFINANZ- und IMMOEAST-Anleger angestrengt haben, relevant. Aus dem Gutachten ergibt sich nämlich eine marktkonforme Entwicklung des Aktienkurses für den gegenständlichen Zeitraum.
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